{"id":1,"date":"2008-07-21T13:59:55","date_gmt":"2008-07-21T11:59:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pattysplanet.de\/de\/?p=1"},"modified":"2023-02-01T16:26:11","modified_gmt":"2023-02-01T14:26:11","slug":"pattysplanet-andromeda-rezensionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pattysplanet.de\/de\/blog\/pattysplanet-andromeda-rezensionen\/","title":{"rendered":"pattysplanet - Andromeda CD Rezensionen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-117\" src=\"https:\/\/www.pattysplanet.de\/de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/cd_andromeda-300x298.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/www.pattysplanet.de\/de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/cd_andromeda-300x298.jpg 300w, https:\/\/www.pattysplanet.de\/de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/cd_andromeda-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.pattysplanet.de\/de\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/cd_andromeda.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h3>Keys<\/h3>\n<p>Irgendwas, das Patty nicht kann? Patty komponiert, programmiert, enigneert, textet, singt, loopt und layert die spektakul\u00e4rsten Ch\u00f6re und bl\u00e4st eines der hitzigsten MIDI-Saxe diesseits des Saturn. Dein Netz-Auftritt braucht ein cooleres Styling? Macht die Webdesignerin Patty Stucki auch, auf ihrem Planeten ist nichts unm\u00f6glich. Nur, wie das Dutzend Lieder fair klassifizieren, aus denen die Schweizerin (aktuelle Homebase: K\u00f6ln) ihren vierten Longplayer gestrickt hat? Allein die tausend Ideen, die sie in den Space-Funk-meets-Trip-Hop-Opener \u201eLuna\u201c oder die abgedrehte Cosmic-Dub-vs.-Clicks\u2018n\u2018Cuts-Nummer \u201eMaybe\u201c (Track11) gepackt hat, w\u00fcrden anderen f\u00fcr ein ganzes Album reichen.<br \/>\nSounds aus Sternenstaub, Vocals wie vom Himmel.<br \/>\nWertung: Sound 9 von 10, Music 9 von 10.<\/p>\n<p>Albrecht Piltz, KEYS 2007-02<\/p>\n<h3>Sonic Seducer<\/h3>\n<p>Von irgendwo her zwischen S\u00fcdmars und Erde kommen die neuen Kl\u00e4nge von Patty Stucki, alias Pattysplanet, <!--more-->die nun ihr zweites Soloalbum fertiggestellt hat. Wie auf ihrer letzten Klangsafari spielt die Schweizerin mit intelligenten Synthprogrammings, Vocalschichtungen und nat\u00fcrlicher, jazziger Rotzigkeit jenseits stilistischer Schubladen. F\u00fcr ihre effektversehenen und virtuosen Saxophon-Gegens\u00e4tze ist die in K\u00f6ln lebende Electronica K\u00fcnstlerin ber\u00fchmt, und selbstverst\u00e4ndlich darf das Holzblasinstrument auch auf \u201cAndromeda\u201d nicht fehlen. Wer auf Bj\u00f6rk und Delerium steht, sollte unbedingt Mal reinlauschen und sich \u00fcberzeugen lassen von den qualitativ anspruchsvollen Kompositionen auf h\u00f6chstem Sounddesignniveau des Elektro Kartell Artists.<\/p>\n<p>Fran\u00e7ois Duchateau, SONIC SEDUCER, 2007-02<\/p>\n<h3>Sound &amp; Recording<\/h3>\n<p>Die Utopie des eigenen Planeten scheint f\u00fcr Patty Stucky aus K\u00f6ln eine gewisse Rolle zu spielen, das l\u00e4sst sich nicht nur an ihrem Alias und den Songtiteln festmachen. Die studierte Toningenieurin und Initiatorin des Netzwerks \u201eelectronic-ladiez.net\u201c setzt in ihren Produktionen ganz auf Eigenweltlichkeit und Intimit\u00e4t: \u201eAndromeda\u201c verkn\u00fcpft Science-Fiction und M\u00e4rchen-M\u00e4dchenromantik, Torch Song und Electronic Listening. Trip ohne Hop in Formvollendung \u2013 als w\u00fcrden Kate Bush, Tori Amos und Beth Gibbons jetzt bei Coloma singen. Bis auf das mehr als amtliche Mastering von Robert Babicz alias Rob Acid hat Patty alles im Alleingang produziert: Sie singt, synthetisiert, programmiert und bl\u00e4st ein \u00e4therisches Saxofon. Nur Klavier spielt sie nicht, deshalb nutzt sie ein Midi-Saxofon als Live-Controller. Man merkt dem Album jeden Moment an, wie viel Arbeit und Liebe zum Detail in dieser Musik stecken.<\/p>\n<p>Konrad Feuerstein, SOUND &amp; RECORDING, 2007-03<\/p>\n<h3>Visions<\/h3>\n<p>Was sich hinter Pattysplanet verbirgt, ist ein wahrer Ein-Frau-Zirkus. Songwriting, Programmierung von Beats und Samples, komplette Instrumentierung, Gesang als Chor oder Solo sowie die Produktion des Ganzen gehen allein auf die Kappe der Wahl-K\u00f6lnerin Patty Stucki, die sowohl Bj\u00f6rk, Massive Attack als auch Karlheinz Stockhausen zu ihren Einfl\u00fcssen z\u00e4hlt. Hier verschmelzen elektronisches Songwriting, grooviger Trip-Hop, eine tolle Stimme sowie allerhand weitere Finessen zu einem eigenst\u00e4ndigen Sound, dem es ebenso wenig an Ideenreichtum wie an technischem Know-how fehlt.<\/p>\n<p>Hackmann, VISIONS.DE, unexplored, 2007-03<\/p>\n<h3>Alternativmusik<\/h3>\n<p>Immer wieder kann es einem Rezensenten passieren, dass er Musik h\u00f6rt, die sich kaum einordnen l\u00e4sst in die g\u00e4ngigen Sparten; sei es im Bezug auf Arrangements, Ausdruck oder Vermarktung: Manchmal gibt es eben keinen direkten Szene-Bezug. Eben dieses kann einem K\u00fcnstler hinderlich sein, weil man dadurch ggf. schlechter den viel zitierten \u201eFu\u00df in die T\u00fcr\u201c bekommt, aber es kann auch einen zus\u00e4tzlichen Anspruch verleihen und die allgemeine Verbreitung durch den \u201eExoten-Bonus\u201c verbessern. Als geschlechtsspezifisches Beispiel w\u00e4re zu nennen, dass Tori Amos bereits vor dem Album Strange Little Girls (auf dem sie Slayers Raining Blood coverte) in der Hard Rock\/ Metal-Presse Erw\u00e4hnung fand.<\/p>\n<p>Womit wir auch schon bei Thema \u201eweibliche Solo K\u00fcnstlerin mit immenser Bandbreite ohne Szene Beschr\u00e4nkung\u201c w\u00e4ren. Die urspr\u00fcnglich aus der Schweiz stammenden Wahl-Rheinl\u00e4nderin Patty Stucki ist als Elektro-Songwriterin, S\u00e4ngerin und Saxophonistin in elektronischen Welten unterwegs, die sich weitab von immer wieder fallenden Begriffen wie \u201eTrip Hop\u201c, \u201eElektro\u201c, \u201eChill-Out\u201c, \u201eEBM\u201c oder \u201eAmbient\u201c befinden\u2026oder auch all\u2019 diese und mehr abdecken; jeweils wie es dem H\u00f6rer besser passt beim geistigen Einsortieren.<\/p>\n<p>Auch dem Rezensenten fiel die Beschreibung dieser Kl\u00e4nge sehr schwer, weil man schlichtweg manchmal nicht wei\u00df wohin damit. \u201eEs klingt klasse, aber was ist es?\u201c Vielleicht ist es der Anfang einer neuen, durch das von Patty begr\u00fcndete Netzwerk \u201eElectronic Ladiez\u201c bereits bis zu einem gewissen Grad institutionalisierten \u201eNische\u201c? In jedem Fall braucht die Welt der (in \u201eunserem\u201d Fall) dunkleren elektronischen Musik mehr weibliche F\u00fchrung und Grazie als bisher. F\u00fcr die sanfteren Gem\u00fcter (ob nun m\u00e4nnlichen oder weiblichen Geschlechts) war es bisher etwa Anne Clark, f\u00fcr die h\u00e4rteren z.B. Annelie Bertilsson von Cat Rapes Dog. Aber neben diesen und anderen Damen ist noch viel Platz f\u00fcr andere Einfl\u00fcsse von \u201eelektronischen Ladies\u201c.<\/p>\n<p>Das Album:<\/p>\n<p>Die CD Andromeda von pattysplanet beinhaltet 12 St\u00fccke, ist professionell und geschmackvoll aufgemacht (allerdings nur mit einem vierseitigen Einleger), klingt druckvoll, ist aber leider nicht im Handel erh\u00e4ltlich, sondern nur direkt bei der K\u00fcnstlerin (siehe unten) zu erwerben.<\/p>\n<p>Die St\u00fccke:<\/p>\n<p>Luna er\u00f6ffnet den mystisch-planetaren Reigen. Auf die Gefahr, wieder in das Sparten-Denken abzugleiten, w\u00e4re der n\u00e4chste Vergleich das, was sich als \u201eHeavenly Voices\u201c etabliert hat, in Kombination mit jazzig-klingenden Soundtrack Grooves. Dieses St\u00fcck ist perfekt geeignet f\u00fcr den Einsatz im Hintergrund einer surreal anmutenden Mondschein-Tanz-Filmsequenz. Man denke in etwa in die David Lynch\/Twin Peaks-Richtung. Und die wundersch\u00f6ne Stimme verzaubert selbst\u2026aber wir wollen die Twin Peaks-Analogie nicht zu weit treiben; bei pattysplanet gibt es keine Mordopfer, wie \u00e4sthetisch diese auch in Szene gesetzt sein sollten.<\/p>\n<p>Too Long ist hingegen schon fast Club-tauglich. Zum (Synthie-) gesellt sich zum ersten Mal das Saxophon. Das St\u00fcck ist wiederum surreal anmutend; weniger romantisch als zuvor, eher hintergr\u00fcndig. Unweigerlich f\u00fchlt man sich an Nitzer Ebb-Remixe der Showtime-Zeit (Stichwort \u201eJazz-Einfluss\u201c) erinnert.<\/p>\n<p>Mit Footprints legt Patty ein St\u00fcck vor, das sich dem unwissenden H\u00f6rer als Frontline Assembly-Remix der FLAvour of the weak-\u00c4ra verkaufen k\u00f6nnte. Speziell der Basslauf in Verbindung mit dem EBM-Beat der etwas neuere EBM-Schule (nicht \u201eFuture-Pop\u201c, sondern davor) h\u00e4tten auch im FLA-Kontext der genannten Zeit gepasst. Der dazu im Kontrast stehende, fast schmachtende Gesang w\u00e4hrend der langsameren Teile macht das St\u00fcck abwechslungsreich und spannend. Vielleicht nicht tanzbar, aber ein \u201eHinh\u00f6rer\u201c!<\/p>\n<p>Bei Signs of Time geht es, trotz aller experimentellen (Percussion-) Sounds, schon fast poppig zu. Die sanften Keyboards und das verzierende Saxophon schwimmen auf den Wellen des Basslaufs und die Stimme schwebt dar\u00fcber. Zeitlos. Wer braucht da gecastete Popmusik-Spinner im Fernsehen? Liefe sowas im Radio, k\u00f6nnte sich der Rezensent vorstellen, zu mehr als nur den Nachrichten besagtes Ger\u00e4t einzuschalten.<\/p>\n<p>Bei der sonst im Bereich von Industrial, Neoklassik und Darkwave anstehenden Rezension werden solche Begriffe zwar nicht verwendet (genauer gesagt sind viele davon geradezu verp\u00f6nt), jedoch hier sind Worte wie \u201espacig\u201c oder \u201egroovy\u201c in der Form notwendig, dass es schon fast inflation\u00e4r wirkt. Leider gibt es keine genau diese musikalischen Elemente beschreibenden deutschen Worte, somit ist Visitors extrem \u201espacig\u201c. Es ist die m\u00f6gliche Untermalung der Weltraum-Amazonen-Verf\u00fchrungsszene. Allerdings modern, also nicht retro-70er (der Star Trek \u201eHamster-unter-den-Achseln\u201c-Witz liegt auf der Hand), sondern modern und rasiert\u2026\u00e4h, Verzeihung: \u201escharf\u201c!<\/p>\n<p>Das St\u00fcck Essay on a Silent String f\u00fchrt die \u201espacige\u201c Ader weiter aus. Man denke an eines der weniger strukturierten und mehr auf Atmosph\u00e4re bedachten Nordvargr-Projekte. So stellt sich ein bzgl. Erfahrungen dieser Art unbelasteter (!) H\u00f6rer Musik vor, die sich noch mehr entfaltet, wenn man gewisse Pflanzen raucht und dann z.B. behauptet, die T\u00f6ne schmecken, riechen oder sehen zu k\u00f6nnen. Um das Fachwort zu gebrauchen: Essay on a Silent String klingt psychedelisch. Es ist die Nacht mit der o.g. Weltraum-Amazone, von der man hinterher nichts mehr wei\u00df au\u00dfer, dass es \u201eheftig\u201c war.<\/p>\n<p>Bioley \u2018ndisha wird wieder eing\u00e4ngiger und k\u00f6nnte als Ballade durchgehen. Von der langsamen Tanzbarkeit w\u00e4re es vergleichbar mit Qntal (allerdings Trip Hop-kompatibel gesungen). K\u00f6nnte im Club-Kontext funktionieren.<\/p>\n<p>Impressions hingegen stellt den Vocalvortrag mehr in den Vordergrund. Auch relativ langsam dargebracht, kommt hier die mehrfach eingesetzte Stimme der Allround-K\u00fcnstlerin voll zu Geltung. Im Gegensatz zu vielen Leuten, die vielleicht nette Musik schreiben und kreieren k\u00f6nnen, aber mit ihrem Gesang die Ans\u00e4tze zunichte machen, kann diese Frau singen und auch den ber\u00fchmten Funken zum H\u00f6rer \u00fcberspringen lassen.<\/p>\n<p>Wiederum die Erinnerungen an (\u201emittlere\u201c) Frontline Assembly ruft Still Follow hervor. Die Abwechslung zwischen den langsamen, mehrstimmigen Arrangements und den etwas schnelleren Beats mit den Effekten und elektronischen Spielereien macht schlichtweg Spass.<\/p>\n<p>Die Klavierkl\u00e4nge von Ode to Saturn schlie\u00dfen etwas den Kreis zur Einleitung und der (sonst nicht wirklich vergleichbaren) Tori Amos. Das Lied ist tats\u00e4chlich eine \u201eOde\u201c im klassischen Sinn und entf\u00fchrt den H\u00f6rer\u2026vielleicht nicht ganz bis zum Saturn, aber ziemlich weit in die Ferne. S\u00fc\u00dflich und verf\u00fchrerisch, gemessen am verspielten und experimentellen Kontext der meisten anderen St\u00fccke fast schon Popmusik-kompatibel. Das Saxophon-Solo erinnert an Dream Theater\u2019s Another Day, allerdings in viel (in Ermangelung einer besseren Erkl\u00e4rung) \u201esanfter\u201c.<\/p>\n<p>Das Lied Maybe ist in einer Remix-Fassung auf dem Album enthalten, die wirklich die Grenzen der Ritual-Musik erreicht. Das ist (jedenfalls nach dem Empfinden des im Bereich Trip Hop nicht wirklich gebildeten Rezensenten) schon vergleichbar mit manchen Cold Meat Industries-Ver\u00f6ffentlichungen und trotz der (hier leicht verfremdeten) dem Ohr schmeichelnden Stimme relativ d\u00fcster. Leider aber etwas kurz geraten.<\/p>\n<p>Den Abschluss findet das Album mit Finding Home, wobei das St\u00fcck von der Struktur um vom Ausdruck auch ein Loreena McKennitt-Arrangement vertragen k\u00f6nnte (sprich Substituierung der Elektrosounds durch Folk-Instrumente). In jedem Fall ein w\u00fcrdiger Abschluss f\u00fcr eine au\u00dferordentlich faszinierende und abwechslungsreiche CD.<\/p>\n<p>Fazit:<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollte man diese CD allen zum Antesten empfehlen, die mit der Formel \u201egute elektronische Musik + weiblicher Gesang\u201c etwas anfangen k\u00f6nnen.<br \/>\nDa dies aber etwas sehr weit gefasst ist, muss auf die o.g. m\u00f6glichen (subjektiven\u2026) Vergleiche hingewiesen werden. Wer sich auf die eine oder andere Art darin wieder finden kann, sollte die Musik von pattysplanet dringend antesten und die K\u00fcnstlerin unterst\u00fctzen.<br \/>\nMitbringen sollte man Offenheit gegen\u00fcber dem Blick \u00fcber den sprichw\u00f6rtlichen Tellerrand und eine Ader f\u00fcr das Tr\u00e4umen und Entgleiten zu Musik. Um es auf den Punkt zu bringen: Es gibt f\u00fcr das Album zwar kein zu sehr eingegrenztes Genre, aber \u201eAndromeda\u201c ist ganz gro\u00dfes Kino!<\/p>\n<p>Black Angel, 2007-07<br \/>\nDas Original bei <a href=\"http:\/\/www.alternativmusik.de\/rezensionen\/pattysplanet-andromeda\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">alternativmusik.de<br \/>\n<\/a><\/p>\n<h3>Melodiva<\/h3>\n<p>\u201eSelbst ist die Frau\u201c \u2013 das k\u00f6nnte der Leitsatz dieses Albums sein. Patty Stucki ist ein Multitalent in musikalischer und technischer Hinsicht. Auf dieser CD ist sozusagen alles \u201eselfmade\u201c, von der Komposition bis zum Mixing. Im Klartext hei\u00dft das, Frau Stucki singt, spielt Saxofon und ist die Urheberin aller elektronischen Kl\u00e4nge. Das Sch\u00f6nste daran ist jedoch, man merkt \u00fcberhaupt nicht, dass die gesamte Musik ausschlie\u00dflich von einer Person stammt. Vielmehr wird man durch Zufall auf diesen Umstand aufmerksam, wenn man auf der CD den Namen der wunderbar hauchenden Stimme erfahren m\u00f6chte. So vielf\u00e4ltig wie ein Cham\u00e4leon entf\u00fchrt die Schweizer Songwriterin in fremde Welten mit unbekannten und doch z\u00e4rtlich weichen Kl\u00e4ngen. Dabei kann es passieren, dass man sich an Portishead oder auch Lamb erinnert f\u00fchlt. Die einzelnen Titel sind keineswegs platte Stilkopien in der Art, hier etwas Trip Hop, dort etwas New Elektronic. In der Verwendung unterschiedlichster Elemente beweist die K\u00fcnstlerin Eigenst\u00e4ndigkeit und Individualit\u00e4t, gew\u00fcrzt mit einem Hauch schr\u00e4gem und dadurch so liebenswertem Chaos. Unerh\u00f6rt Neues wird man auf dieser CD schwerlich finden, doch Liebhaber von eing\u00e4ngigen Melodien, Saxofongrooves gepaart mit ausgew\u00e4hlten Elektronic Samples kommen voll auf ihre Kosten.<br \/>\nSabine Zimmer, 2007-09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keys Irgendwas, das Patty nicht kann? Patty komponiert, programmiert, enigneert, textet, singt, loopt und layert die spektakul\u00e4rsten Ch\u00f6re und bl\u00e4st eines der hitzigsten MIDI-Saxe diesseits des Saturn. Dein Netz-Auftritt braucht ein cooleres Styling? Macht die Webdesignerin Patty Stucki auch, auf ihrem Planeten ist nichts unm\u00f6glich. 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